28. Aug. 2020
Geschichte des Blockchäfers
Ein kleiner Einblick, wie die Boulder- & Kletteranlage Blockchäfer entstanden ist.
Die SAC-Sektion Brugg betrieb schon seit längerem einen beliebten Boulderraum in der Brugger Altstadt und eine kleine Kletterwand in Windisch. Beide Anlagen hatten eine ungewisse Zukunft, und Anfangs 2018 wurden in der SAC-Sektion mögliche Alternativen diskutiert. Schnell kristallisierte sich eine der Turnhallen im alten Rekrutierungszentrum Windisch als Favorit heraus. Die Anlage war tendenziell zu gross, und von Anfang an war klar, dass die Finanzierung der Anlage eine grosse Herausforderung darstellen würde.
In der Folge gründete der SAC Brugg zwei Planungsteams, die sich einerseits um die Planung der Halle selbst und andererseits um Finanzierung, Kommunikation und Koordination kümmerten. Ab diesem Zeitpunkt waren auch stets Vertreter der Gebäude-Mieterin, der Stiftung FARO, involviert. Im Verlaufe des Jahres 2018 unterbreiteten mehrere Lieferanten Offerten für die Kletteranlagen sowie das Zutrittssystem. Dabei waren mehrere Iterationen notwendig, um allen Wünschen und Anforderungen gerecht zu werden. Insbesondere die Statik der Halle sowie das unbeaufsichtigt funktionierende Zutrittssystem stellten grosse Herausforderungen dar.
Gleichzeitig wurde im Winter 2018/19 die Finanzierung der Halle weitestgehend geklärt. Unter anderem sicherte der Swisslos-Sportfonds Aargau seine Unterstützung zu, und auch an der GV des SAC Brugg wurde der nötige Beitrag bewilligt. Nach dem Unterzeichnen diverser Verträge konnte schliesslich mit dem Bau begonnen werden.
Der Innenausbau wurde von einer französischen Firma in Spanien produziert und dann vor Ort montiert, das Zutrittssystem stammt von einem Schweizer Lieferanten, und diverse kleinere Arbeiten wurden von lokalen Firmen übernommen.
Im Frühjahr 2020 wurden die bestehenden Anlagen in der Brugger Altstadt und im Industriegebiet Dägerli geräumt, und trotz Covid-19-bedingten Verzögerungen konnte die Halle am 01.09.2020 dem Betrieb übergeben werden.
Möglich war dies nur dank unglaublichem Einsatz von vielen Helfern, die dies in ehrenamtlicher Tätigkeit gemacht haben. Zur Verbesserung der Leserlichkeit dieses Beitrags haben wir darauf verzichtet, alle Firmen und Personen namentlich zu erwähnen. Einige der wichtigsten Namen sind nachfolgend aufgelistet.
Ursprüngliches Projektteam (SAC Brugg): Heinz Frei, Hannes Brunner, Roland Jakob, Max Schärli und Michael Frei.
Beteiligte Firmen: Entre-Prises (Frankreich, Hallenausbau), n-tree solutions GmbH (Zutrittssystem), Jost Elektro AG, Graf Haustechnik AG. Zusätzlich beteiligt waren unzählige Helfer und Vertreter verschiedener Organisationen und Firmen.
